“Das Parfum”: Beispiel einer gelungenen Verfilmung?

Das Parfum“, der berühmte Roman von Patrick Süskind, wurde 2006 verfilmt. Das Buch “Das Parfum” war sehr erfolgreich und wurde in 46 Sprachen übersetzt. In der Verfilmung von “Das Parfum” spielen unter anderem bekannte Hollywoodstars wie Dustin Hoffmann und Alan Rickman mit. Auch die Verfilmung “Das Parfum- Die Geschichte eines Mörders” war an den Kinokassen sehr erfolgreich. Das Buch “Das Parfum”, das eigentlich kein “richtiger Krimi” im konventionellen Sinne ist, obwohl es Morde und natürlich einen Mörder gibt, wurde einem jüngeren Lesepublikum wohl erst durch die Verfilmung bekannt, da es bereits 1985 in Deutschland erschienen war. Jetzt ist die Frage, wie Menschen, die sowohl den Roman “Das Parfum” als auch den Film kennen, letzteren beurteilen? Ich fand in der Verfilmung von “Das Parfum” die Visualisierung von Gerüchen- dem Hauptthema überhaupt in “Das Parfum”- unglaublich gut umgesetzt und war froh, dass es kein Geruchskino gibt! Schon am Anfang auf dem Fischmarkt glaubte man, die ekelerregenden Gerüche wirklich wahrnehmen zu können. Während des ganzen Filmes “Das Parfum” konnte ich mir absolut realistisch vorstellen, was Jean Baptiste Grenouille gerade riecht. Die Story des Films hält sich bis auf kleinere Ausnahmen genau an die Vorlage “Das Parfum” und auch optisch ist die Verfilmung ein opulenter Genuss. Was würdet ihr sagen? Im Gegensatz zur Verfilmung anderer Lieblingsbücher von mir ( wie beispielsweise leider der Romane von Elizabeth George) halte ich die Verfilmung von “Das Parfum” für äußerst gelungen.

Autorin: Katrin

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8 Kommentare

  1. Ganz und gar deiner Meinung. Dabei war ich mir fast sicher, dass diese Verfilmung nur in die Hose gehen kann.

  2. ich kenn weder den Film noch das Buch, aber bei den Verfilmungen von den George - Büchern muss ich Dir absolut recht geben…
    mein blonder Lynley ist schwarzhaarig, Havers kommt auch nicht so rüber wie im in den Büchern. Meistens bin ich auch bei anderen Verfilmungen enttäuscht…
    und schau mir deshalb selten die Filme an, wenn ich das Buch vorher gelesen hab.
    Aber was Du über den Film schreibst klingt schön gruselig…
    was räts Du mir - soll ich zuerst das Buch “Das Parfüm” lesen oder den Film anschauen?

    Gruß
    Deine treue Leserin
    B.T.

  3. Cool … dann kann ich mir ja den Film anschauen … das Buch hab ich gelesen und kanns hier nur jedem empfehlen … wobei: gibt es noch jemand, der das noch nicht gelesen hat ;-)

  4. Ich würde sagen - schau Dir zuerst den Film an und lies dann das Buch, wenn Du schon wählen kannst. Ich finde, auf diese Weise ist man irgendwie weniger enttäuscht. Ich habe das beispielsweise bei P.S. I love you so gemacht : ich fand den Film so toll, dass ich mir das Buch gekauft habe. Im Buch war ich dann eher überrascht “Aha, das wurde anders gemacht, aha dies wurde weggelassen.” Hätte ich es umgekehrt gemacht, wäre ich sicher enttäuscht gewesen über die Änderungen. So fand ich sie spannend. Bei Harry Potter ist es nun leider zu spät, ich hab alle Bücher gelesen, aber ich wünschte, ich könnte die Bücher alle vergessen, dann die Filme anschauen, dann die Bücher lesen ;o) Na ja ;o)

  5. [...] Die Verfilmung von “Das Parfum” hat mich bekanntermaßen begeistert -ganz anders sieht es meiner Meinung nach leider bei der Verfilmung von Elizabeth George’s Romanen aus! [...]

  6. [...] sind nicht gerade dafür bekannt, die Welt im Sturm zu erobern. Eine Ausnahme bildet vielleicht Patrick Süskind’s “Das Parfum”, aber ansonsten sieht es eher mau aus. Bin ich nur einfach ignorant oder gibt es tatsächlich so [...]

  7. Volker sagte am 1. Juni 2009 um 15:49

    Ich fand die Verfilmung zwar sehr bemüht, jedoch letztlich misslungen. Wenn man das Buch nicht gelesen hat, konnte man die einzelnen Situationen nicht deutlich genug einordnen. Den Gestank konnte man nur dann empfinden, wenn man zuvor die detaillierte und sprachlich sehr gelungene Darstellung im Buch gelesen hatte.

    Hatte man das Buch gelesen, dann konnte man zwar vieles wiedererkennen - daher “bemüht” -, jedoch musste man zugleich konstatieren, dass den Machern angesichts des Stoffes doch Grenzen gesetzt waren.

    Die Sache war eine Nummer zu hoch.

  8. [...] bin nun gespannt, wie der Film diese Geschichte vorstellen wird. Normalerweise bin ich bei Buchverfilmungen immer etwas enttäuscht, bei einer Biographie dürfte das ganze aber einfacher sein. Am Donnerstag [...]

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