Deborah Crombie: englischer Krimi in Höchstform

Deborah Crombie schreibt richtig englische Krimis. Mehr noch, Deborah Crombie schreibt richtig GUTE englische Krimis. Was daran so bemerkenswert ist?

Genau wie ihre Kollegin Elizabeth George ist Deborah Crombie keine Britin, sondern Amerikanerin. Trotzdem ( oder vielleicht gerade deswegen?) hat Deborah Crombie ein untrügliches Gespür dafür, den “English Way of Life” einzufangen. Deborah Crombie’s Beschreibungen von London - besonders Notting Hill, wo ihre Protagonisten leben und dem Portobello Road Market, von verschlafenenen englischen Dörfchen, urigen Pubs und kauzigen Gestalten mögen zwar sehr stereotypisch sein, aber Deborah Crombie beschreibt zugleich auch ein England, wie man es sich vorstellt.

Deborah Crombie’s Protagonisten Duncan Kincaid und Gemma James sind äußerst sympathisch und werden von Deborah Crombie sehr menschlich mit Problemen und Schwächen dargestellt. Die Fälle, die Deborah Crombie’s Helden zu lösen haben, sind logisch konstruiert, spannend aufgebaut und animieren zu Mitraten. Dabei ist auffällig, dass Deborah Crombie die beiden Polizeibeamten oft mit Verbrechen konfrontiert, die irgendwo im persönlichen Umfeld von Kincaid oder James angesiedelt sind.

Im März 2009 erscheint endlich ein neuer Krimi von Deborah Crombie und ich muss sagen, ich kann es kaum erwarten. Ich werde auf jeden Fall noch über die Neuerscheinung von Deborah Crombie berichten. Die Bücher sind wirklich sehr gut und wer Lust hat, sich mal richtig ins malerische (Phantasie? - ) England versetzen zu lassen, braucht nicht weiter zu schauen als zu den Krimis der Amerikanerin Deborah Crombie.

Autorin: Katrin

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1 Kommentar

  1. Beate T. sagte am 9. Dezember 2008 um 09:22

    Hallo Katrin,
    wieder trifft Dein Beitrag meinen Krimi-Nerv…ich finde die Crombie-Bücher einfach toll.
    Ich wurde sogar mal dadurch animiert auf den Spuren von Gemma und Duncan zu wandeln als ich in London war…hab mir die Portobello Road angeschaut und genau das gefunden was ich erwartet habe.
    Leider hab ich den “Market” verpasst, weil der nur Samstags ist und gerade der ist ja genial beschrieben…sogar die eine Kirche aus einem der Bücher hab ich gefunden.
    In den Büchern ist alles so wunderbar beschrieben, die Personen sind so normal, dass man wirklich denkt, sie müssten um die nächste Ecke kommen, wenn man in London, in Notting Hill ist.
    Ich werd mit Sicherheit das nächste Buch lesen und sicher auch mal an einem Samstag den Portobello Road Market besuchen und in einen der Pubs gehen…das ist für mich England.

    Gruß
    B.

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