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Liebe ist doch keine Krankheit: Delirium von Lauren Oliver

Delirium

Früher hat Lauren Oliver Fortsetzungen zu Romanen geschrieben, die sie gelesen hatte, heute schreibt sie selbst Romane. In ihrem neuen Roman “Delirium” geht es um die Gefahren der Liebe.

Lena steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag und ein kleiner Eingriff soll sie vor der Krankheit Amor Deliria Nervosa schützen, die früher als Liebe bekannt war. Als sich die Menschen noch verliebten wusste niemand, dass es eine Krankheit ist, an der sogar Menschen starben. Doch dann fanden die Wissenschaftler ein Gegenmittel und nun soll sich auch Lena nie wieder verlieben können. Kurz bevor es so weit ist trifft sie Alex und mit der Begegnung beginnt Lena auch an dem System zu zweifeln. Sie entdeckt Gefühle für ihn und fragt sich, ob sie wirklich so gefährlich sind wie immer alle sagen. Sie will sich nun wehren und wissen was Liebe ist. Für Alex kämpft sie um den Erhalt ihrer Gefühle und erlebt die schönen Seiten der Liebe, die von den anderen schon vergessen wurde.

Welch eine Horrorvision. Eine Welt ohne Liebe, weil sie als gefährliche Krankheit gilt. Doch auch hier gibt es die eine, die darum kämpft, dass die Liebe weiter existiert. Sie ist halt doch die stärkste Macht und das stärkste Gefühl, niemand kann sich vor ihr verstecken oder sich gegen sie wehren.

Bildquelle: Carlsen

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