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Ein Abschied für immer: Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Tote Mädchen lügen nicht

Heute werde ich ein letztes mal für euch schreiben, da ich von nun an wieder neuen Herausforderungen nachgehen werde. Ich möchte mich von euch mit einem Buch verabschieden, das ich schon oft gelesen habe und das mich nie losgelassen hat. Die Idee für “Tote Mädchen lügen nicht” kam Jay Asher bei einem Museumsbesuch, weil er fasziniert war von der Stimme in seinem Ohr.

Clay Jensen bekommt nach der Schule ein Paket, das eindeutig an ihn adressiert ist. Als er es öffnet befinden sich darin Kassetten. Dies wäre nicht weiter ungewöhnlich, wenn auf ihnen nicht die Stimme seiner Klassenkameradin Hannah Baker wäre, die sich erst ein paar Tage zuvor umgebracht hatte. Als er beginnt sich die Kassetten anzuhören erfährt er, dass es genau 13 Personen waren, die sie in den Selbstmord getrieben haben. Er erfährt auch, dass jeder die Kassetten bekommen sollte, der mit daran beteiligt war. Immer tiefer gerät Clay in die Vergangenheit von Hannah und er beginnt nicht nur zu verstehen, warum sie nicht mehr lebt, sondern auch zu begreifen, dass sein eigenes Verhalten auch nicht immer so korrekt war, wie er es empfunden hatte. Immer mehr wünscht er sich er hätte Hannah noch helfen können, doch dafür ist es zu spät. Allerdings ist es nie zu spät seine Taten zu bereuen.

Im englischen Original erschien der Roman unter dem Titel “13 reasons why”, was die Sache sicher noch besser trifft. Das Buch ist so faszinierend und schrecklich zugleich, dass es niemand mehr aus der Hand legen kann, der einmal damit begonnen hat zu lesen. Ich wünsche noch viel Vergnügen beim Lesen.

Bildquelle: cbt

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